Aus dem Leben in unserer Stadt Hohen Neuendorf im Jahre 2010
Dezember/Januar
Erste Bürgersolaranlage des Landkreises nahm Betrieb auf
Wenn auch nicht die Sonne, um so heller aber strahlten die Gesichter der Gesellschafter der Bürgersolar Hohen Neuendorf Gesellschaft und des Bürgermeisters bei der Inbetriebnahme der ersten Bürgersolaranlage des Landkreises kurz vor dem Jahreswechsel. Auf der 1540 Quadratmeter großen Dachfläche der Stadthalle wurden 135 Module in einer Größe von 1,65 Metern mal einen Meter montiert. Die Hohen Neuendorfer Bürgersolaranlage soll im Jahr rund 27 000 Kilowattstunden Strom liefern. Damit könnte man sechs Haushalte zwölf Monate lang mit Energie versorgen und 16 Tonnen Kohlendioxid vermeiden.Das Solardach ist ein weiterer Baustein im Umweltkonzept der Stadt, zu dem aktuell vornehmlich die PlusEnergie-Schule in der Niederheide mit Solardach, Baumpflanzungen, Erdgasfahrzeuge, der Ausbau des Radwege-Netzes, viel mehr Fahrradständer an Schulen gehören. „Kleine Schritte, zugegeben, aber wichtig ist der Anfang und dass sich Ökologie als persönliches Ziel der Bürger in Hohen Neuendorf durchsetzt“, ist Hartung von der Wichtigkeit jedes noch so kleinen Schrittes überzeugt.
Erdgas-Mobilität

Zwei Fiat Panda und ein Fiat Quobo mit Erdgas-Antrieb gehören seit Jahresanfang 2010 in den Fuhrpark der Verwaltung. Das Besondere: Alle drei Neufahrzeuge liegen mit 113g CO2/km (Panda) und 119g CO2/km (Quobo) bereits heute unter den von der EU angestrebten Grenzwerten für den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) von 120g CO2/km. Dadurch rechnet die Verwaltung mit einer Einsparung von etwa 1 Tonne CO2 und fast 2.000 Euro Spritkosten pro Jahr, da Erdgas an der Zapfsäule günstiger zu haben ist als Benzin. Die nächste Erdgas-Tankstelle ist in Birkenwerder. Die Verwaltung setzt damit ein Zeichen für bewussteren Umgang mit Ressourcen.
Neuer Feuerwehrchef
Zum neuen Stadtwehrführer bestimmte die SVV einstimmig den Bergfelder Norbert Nickel. Norbert Nickel ist seit 1975 bei der Feuerwehr aktiv, damals trat er der Freiwilligen Feuerwehr Wensickendorf bei. Der 51-jährige schloss nach seiner Armeezeit eine Ausbildung zum Feuerwehrmann ab und Anfang der 80er Jahre ein Studium in Magdeburg an. Bis zur Wende war Nickel als Brandschutz-Ingenieur bei der Feuerwehr Oranienburg beschäftigt. Seit den neunziger Jahren arbeitet er als Sachbearbeiter für Brandschutz beim Landkreis Oberhavel und betreut dort unter anderem die Leitstelle und den Aufbau der Regionalstelle Nord-Ost. 1995 zog Nickel nach Bergfelde und gehört seitdem auch dem dortigen Löschzug an.
Februar
20 Jahre Mauerfall

Rund 500 Besucher hat die Polizei am 17. Februar 2010 an der Gewerbestraße anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls zwischen Hohen Neuendorf und Frohnau gezählt. „gestern-heute-morgen“ war das Bürgerfest überschrieben und tatsächlich fanden sich Besucher aller Generationen, aus Berlin, Hohen Neuendorf und Oranienburg ein, die gemeinsam gedenken und Freiheit und Demokratie feiern wollten. Neben dem abwechslungsreichen Kulturprogramm zogen vor allem die Zeitzeugengespräche die Besucher allen Alters in das beheizte Zelt und in den Bann. In seiner Ansprache betonter Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung, dass es noch immer Mauern abzureißen gelte, die in Köpfen und Herzen. Symbolisch hatte er einen Stein mitgebracht und forderte die Zuhörer auf, ebenfalls symbolisch einen Stein aus der Mauer im eigenen Kopf dazu zu legen, auf dass daraus eine Treppe werde, die Grenzen überwinden helfe.
Fred Bormeister führt Partnerschaftskomitee
Schon lange ist Fred Bormeister einer derjenigen, die sich intensiv für das Wachsen der städtepartnerschaftlichen Beziehungen in Hohen Neuendorf einsetzen. Im Februar wählte ihn das Gremium zum neuen Vorsitzenden. Als Vertreterin wurde Monika Bendzka vom Jugendzentrum Wasserwerk benannt. Aktuell besteht das Gremium aus 14 Interessierten, die gleichzeitig gesellschaftlichen Institutionen und Vereinen angehören. Weitere Mitwirkende sind gern gesehen. Städtepartnerschaften bestehen mit Fürstenau (Nieder-sachsen), Müllheim (Baden-Württemberg), Janow Podlaski (Polen) und Ville de Maing (Frankreich).
März
Earth Hour
Wenn Hohen Neuendorf in einem Atemzug mit Tokyo, Paris und New York zu nennen ist, dann muss schon etwas ganz Besonderes sein. Am 27. März 2010 ab 20:30 Uhr schalteten die Stadtverwaltung und die evangelische Kirche die Beleuchtung an den Wahrzeichen der Stadt ab. Sie beteiligten sich damit erstmals an der Earth Hour, einer weltweiten Klimaschutz-Demonstration des WWF (World Wildlife Fund). „Natürlich wissen wir, dass mit dieser einen Stunde kein Klima-Effekt zu erzielen ist“, betonten Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung und Pfarrer Volker Dithmar illustrierend. Es gehe auch viel mehr darum, über ein Zeichen Bewusstsein für die Notwendigkeit zu schaffen, dass jeder einzelne Mensch mit jedem noch so kleinen Verzicht in der Summe einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leiste.Weltweit haben über 4300 Städte in 126 Ländern und Hunderte Millionen von Menschen an Earth Hour 2010 teilgenommen. In Deutschland waren es 2009 nur 5 Städte, diesmal haben 35 Städte und Gemeinden teilgenommen.
Spielplätze werden aufgemöbelt
Im November 2009 angekündigt, im März realisiert: Neue Spielgeräte, die aus dem Landesförderprogramm für Spielplatzsanierung aus PMO-Vermögen beantragt wurden, mussten ihre ersten Bewährungsproben bestehen. Drei Federwipper und eine Rutsche erweitern auf dem Spielplatz an der Bergfelder Lehnitzstraße nunmehr das Spielangebot für die ganz Kleinen. An der Schillerpromenade in Hohen Neuendorf wurde ein in vielen Varianten bespielund bekletterbares Gerät ersetzt und der Zaun aufgestellt, der den Spielplatz zur Straße hin sichert. Der Fahrradparcours am Borgsdorfer Sanddornweg und der Gurtsteg für den Schulhof der Ahorn Grundschule wurden im späteren Frühling eingeweiht. Insgesamt 42.824,83 Euro kosteten die Maßnahmen.
April
Stadtbibliothek zieht um in neue Räume am S-Bahnhof :
Am 1. April eröffnete die Hohen Neuendorfer Stadtbibliothek in neuen Räumlichkeiten am S-Bahnhof. Das zog im Jahresverlauf einen Anstieg der Nutzerzahlen nach sich. Die Bibliotheken im Stadtgebiet verfügen über einen Bestand von über 32.0000 Medien. 2009 wurden diese 125.211 Mal ausgeliehen eine Steigerung zum Vorjahr um 12 %. Immer mehr werden dabei sogenannte Non-Book-Medien, wie Hörbucher, DVDs oder Lernsoftware nachgefragt. Zahlen für 2010 werden gerade erarbeitet.
Sauber, hell und trocken
Staubwolken und Schlaglöcher gehören in der Seestraße der Vergangenheit an. Auf einer Länge von 172 Metern ersetzte die Verwaltung den Sand-Schotter-Schlacke-Straßenbelag durch sickerfähige Großpflaster-Betonsteine.
Mai
Bahnhofs-WC erhält neue Fassade
Historische Stadtansichten zieren das Bahnhofs WC, die Grafikdesigner Andreas Werner in rund 55 Stunden Arbeit auf etwa 32 Quadratmeter Fläche aufgebracht hat. So ein Bahnhofs-WC gegen Graffiti zu verteidigen ist eine andauernde Aufgabe. In der Szene gilt jedoch ein Kodex: Hat ein anerkannter Künstler eine Arbeit aufgebracht, gewähren ihm die mal mehr mal weniger talentierten Nachahmer 5 Jahre „Bestandsschutz“.
Richtfest für die energetisch modernste Grundschule Deutschlands Deutschlands energetisch modernste Grundschule feierte Ende Mai Richtfest. Damit wurden trotz der langen Winterpause in nur knapp 7 Monaten seit der Grundsteinlegung die Außenhülle für die dreizügige Grundschule errichtet sie umbaut rund 7.500 Quadratmeter als „Haussschuhschule“ komplett miteinander verbundene Fläche, wo einmal bis zu 540 Kinder lernen, spielen und Sport treiben sollen. Diese PlusEnergieSchule soll einmal ihre Betriebskosten selbst erwirtschaften, indem sie mehr Energie in das Stromnetz einspeist als sie verbraucht, denn sie liegt in ihren geplanten Energieeffizienzwerten 75% unter den Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung. Hohen Neuendorf überträgt das Plus Energie-Konzept erfolgreich auf ein Schulgebäude und ist damit der Zeit mindestens 10 Jahre voraus, da die gegenwärtigen Planungen einer zukünftigen Verschärfung der Energieeinsparverordnung erst 2019 den jetzt angestrebten Standard vorsehen. Einen Quantensprung der Nachhaltigkeit verspricht Architekt Prof. Dr. Ingo Lütkemeyer (IBUS-Architekten) mit diesem Bauwerk.
Juni/Juli
Viel Jubel über das AUS für die Ortsumgehung L171
Infrastruktur und Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger verkündete unter großem Jubel der Festbesucher das Aus für die diskutierte Ortsumgehung für die geplante L171 durch das Herthamoor. Der Minister lobte die Bürgerinitiative explizit für ihr Engagement und machte Mut, sich auch künftig für die eigenen Interessen stark zu machen. „Wir sind Teil der Bewegung, die begriffen haben, dass sich Demokratie lohnt“, formulierte Dirk Hartung, Sprecher der Bürgerinitiative entsprechend. Max der Dachs widmet sich ab sofort dem Lärmschutz für die Autobahnanrainer.
Leitbild
Ohne Gegenstimmen verabschiedete die SVV das durch die Bürgerschaft erarbeitete Leitbild für die Stadt Hohen Neuendorf. Politik und Verwaltung wollen es als Leitlinie künftiger politischer Entscheidungen heranziehen. Tausende Einzelargumente wurden innerhalb eines guten Jahres erhoben und zu schlüssigen Handlungsparametern verdichten. In Hohen Neuendorf hatten in Stadtspaziergängen, Befragungen, Workshops und Diskussionsveranstaltungen tausende von Bürgern ihre Meinung eingebracht - eine ungewöhnlich hohe Beteiligung für einen solchen Prozess. Das Leitbild ist kein „in Stein gemeißeltes“ Werk, wie Projektleiter Berthold Zenner, Leiter des Planungsamtes, betonte, sondern ein lebendiges Werk, das auch in Zukunft von Diskussion und Weiterentwicklung leben werde.
Stolpersteine

Stolpern soll man, nicht beim Gehen, aber mit den Gedanken und im Herzen, wenn man über die bronzefarbenen quadratischen Pflastersteine schreitet, in die die Lebensdaten jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger eingraviert sind. Sie erinnern an Menschen, die die Stadt mitgeprägt haben und geliebt worden sind, an die bestialischen Greueltaten der Naziideologie und jeden heutigen Bewohner der Stadt an seine Verantwortung dafür, dass so etwas nie wieder geschehen kann. 25.700 Stolpersteine hat der Künstler Gunter Demnig in 658 europäischen Städten verlegt, drei davon Ende Juni in Hohen Neuendorf, die ersten im Stadtgebiet. Zu verdanken ist dies einer Projektgruppe des Kulturkreises und des Marie-Curie-Gymnasiums, die mit Unterstützung der Stadtverwaltung, des Bauamtes und Nordbahngemeinden mit Courage das Schicksal der Familie Jacks aufgearbeitet und dokumentiert hat. Die ersten beiden glänzenden Steine liegen in der Birkenwerder Straße 4 zur Erinnerung an die am 7.9.1942 nach Theresienstadt deportierten und dort umgekommenen Eheleute Ernestine und Georg Jacks, ein weiterer erinnert in der Erdmannstraße 4 an deren Sohn Hermann. Er wurde am 2.3.1943 nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet.
Feierliche Platzbenennung

Am 20. Juni 2010 weihte die Stadt mit der Enthüllung einer Tafel den Alfred-Schönbucher-Platz an der Berliner/Ecke Adolf-Damaschke-Straße ein. Die Tafel trägt die Lebensdaten des Namenspatrons. Alfred Schönbucher war Pfarrer in der Partnerstadt Müllheim und Begründer der Freundschaft beider Städte. Aus den von Schönbucher seit 1963 initiierten deutsch-deutschen Treffen sind sehr viele Kontakte und lebenslange Freundschaften entstanden. Nach der politischen Wende hatten die Beziehungen eine neue Dimension bekommen. Alfred Schönbucher bekam zum ersten Mal 1981 die Erlaubnis, nach Hohen Neuendorf zu reisen. Bereits in den 60er Jahren, als er Jugendpfarrer in Müllheim war, besuchte er mit Jugendlichen seiner Gemeinde Ostberlin und setzte sich für den Austausch zwischen den beiden Ländern ein. Die gemeinsamen Gespräche rankten sich um Politik, Glauben, Frieden, Geschichte und Kultur und mündeten schließlich in eine Städtepartnerschaft. Schönbucher ist der einzige Ehrenbürger Hohen Neuendorfs und stand wie kein Zweiter für Frieden und Völkerverständigung. Familie und Freunde waren angereist, um die Ehrung mitzuerleben. Wie der Namensgeber solle der Platz zu Begegnungen zwischen Fremden und Freunden anregen.
August/September
Weniger Verkehrslärm in der der Rudolf-Breitscheid-Straße
In rund 14 Wochen Bauzeit schloss die Stadtverwaltung die Lärmsanierungsmaßnahme an der Rudolf-Breitscheid-Straße im Stadtteil Hohen Neuendorf ab und senkte damit den Lärmpegel für die Anwohner merklich. “Früher", so ein Anwohner bei der Übergabe, "habe ich immer schon von weitem gehört, dass ein Auto kommt - jetzt muss ich wirklich aufpassen, dass ich nicht überfahren werde!". Unterteilt in mehrere Bauabschnitte wurde auf der insgesamt 920 Meter langen Strecke das beim Befahren geräuschintensive Kopfsteinpflaster aus Naturgroßsteinen gegen Asphalt ausgetauscht. Im Rahmen des Lärmschutzaktionsplans der Stadt hatte die Stadtverordnetenversammlung die Maßnahme im November 2009 beschlossen.
Kunst statt Vandalismus
I

n der Graffiti-Szene gilt ein Ehrenkodex: Ist eine Wand mit Graffiti-Kunst verziert, ist sie für andere Sprayer tabu. Die Stadt Hohen Neuendorf legte zusammen mit den Jugendclubs Wasserwerk und CORN und dem Kulturkreis Hohen Neuendorf ein Graffiti-Projekt auf. Jugendliche gestalteten unter Anleitung des Fassadenkünstlers Andreas Werner eine Häuserfassade in der Schönfließer Straße. Wochenlang hatten die jungen und die erfahrenden Künstler gemeinsam an Entwürfen gefeilt. Etwa zwei Wochen hatten die Jugendlichen des Projektteams täglich gearbeitet. Die Stadt Hohen Neuendorf beschreitet damit innovative Wege in der Stadtgestaltung wie auch in der Vandalismusbekämpfung. „Natürlich ist Illegalität ein Teil des Reizes der Graffiti-Szene. Der Reiz, den wir setzen wollen ist, dass wir das kreative Potenzial der jungen Künstler in den Straßenraum holen, ihre Arbeit wahrnehmen und achten“, erläutert Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung das Konzept. „Dann muss man sich zwar auch Kritik im Positiven wie im Negativen stellen, aber man kann auch mal in Ruhe zeigen, was wirklich in einem steckt. Das ist nachts in 5 Minuten an der Brücke kaum machbar“.
Oktober
Neue Postleitzahlen M
it Wirkung vom 1. Oktober 2010 erließ die Deutsche Post AG eine verbindliche Neuregelung der Postanschriften in Hohen Neuendorf und kommt damit einer Verpflichtung zur Vereinheitlichung der Anschriften infolge der kommunalen Gemeindegebietsreform nach. Danach bleiben alle Postleitzahlen im Stadtgebiet in bekannter Form erhalten. Lediglich die Ortsangabe ändert sich. Künftig lautet also die Anschrift wie folgt:Vorname NameStraße Hausnummer16562, 16556 oder 16540
Hohen Neuendorf„Hohen Neuendorf“ gilt also künftig einheitlich als Ortangabe hinter der bisherigen und weiter geltenden Postleitzahl. Die Regelung ist bindend. Der Ortsteilname muss künftig nicht mehr verwendet werden. Allerdings darf er auf Wunsch ergänzt werden; dann muss er direkt unter dem Namen und oberhalb der Straßenangabe stehen.
Diese Lösung zieht für Einwohner und Gewerbetreibenden den geringsten Aufwand nach sich, da Ausweise bereits sämtlich auf „Hohen Neuendorf“ ausgestellt sind und für geschäftliche oder private Briefpapiere und Formulare eine Übergangszeit von mindestens 6 Monaten gilt, in der die Post weiter nach der alten Regelung Post zustellt. „Wir freuen uns, dass diese Lösung gelungen ist, die für Einwohner und Gewerbetreibende tatsächlich den geringsten Aufwand bedeutet und gleichzeitig deutlich macht, dass wir eine gemeinsame Stadt sind, obwohl alle ihre eigenen Charakteristika behalten“, zeigte sich der Bürgermeister mit der Vorgabe der Post zufrieden.
Energetische Sanierung Kita Borgsdorf abgeschlossen Minus EnergiePlus Wohlfühlqualität: In der Kita Waldwichtel und Kobolde nahm Bürgermeister Hartung die neue Pelletheizung in Betrieb. 14,5 Tonnen Pellets lagern im Keller, sie sollen für einen Winter reichen. Der Energieausweis des sanierten Gebäudes weist aus, dass 75% des Primärenergiebedarfs durch die Sanierung aus Mitteln des Konjunkturpakets II eingespart werden konnten. Die Pellets bestehen aus gepressten Holzabfällen der Holzverarbeitung und werden aus der Region bezogen. Mittels Saugrohr erreichen sie den Brenner; überschüssige Wärme lagert im Pufferspeicher zwischen.
Vernetzung im Interesse der Kinder
Eine neue Gesamtkonzeption zur kommunalen Kinder- und Jugendarbeit entwickelte und beschloss die Stadt Hohen Neuendorf. Sie ist der Grundstein der zukünftigen Qualitätsentwicklung, um die Kompetenz der Fachkräfte und die stärkere Vernetzung der verschiedenen Einrichtungen und Angebote zu stärken. Um diesem Prozess der Vernetzung eine planungssichere Grundlage zu schaffen, wurde erstmals im Landkreis eine gemeinsame Festlegung zwischen dem Fachbereich Jugend des Landkreises Oberhavel, der Stadt Hohen Neuendorf und Trägern der Offenen Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit erarbeitet. Zu den Unterzeichnern gehörten am 25. Oktober 2010 neben dem Landkreis und der Stadt Hohen Neuendorf das Kinder- und Jugendzentrum „Wasserwerk“ (Alep e.V.), der Kinder- und Jugendtreff „Lücke“ in Borgsdorf (Kindervereinigung Hohen Neuendorf e.V.) sowie der Lücketreff „Einsteinkids“ in Bergfelde (EJF gAG). Alle Beteiligten betonten nach der Unterzeichnung noch einmal die Chance, im Interesse der Kinder und Heranwachsenden gemeinsam Ideen, Kompetenzen, Methoden und Ressourcen zu bündeln.